Kunst in Prenzlauer Berg | Figürliche Positionen | Biographien der Künstler

   

Figürliche Positionen
Bildhauerkunst in Prenzlauer Berg

 

Biographien der Künstler und ihre Werke im öffentlichen Raum von Prenzlauer Berg

 

Rolf Biebl
Karl Biedermann
Marguerite Blume-Cárdenas

Wieland Förster - Professor
Sabina Grzimek
Stefan Horota
Michael Klein
Carin Kreuzberg
Astrid Mosch
Emerita Pansowová
Christa Sammler
Hans Schlegel
Anna Franziska Schwarzbach
Werner Stötzer - Professor
Karola Teuber
Martin Wilke

 

Rolf Biebl

1951 in Klingenthal (Vogtland) geboren; 1973-78 Studium der Bildhauerei an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee, 1978/79 dort Aspirantur; 1979-80 Aspirantur an der Akademie der Hochschule für Bildende Künste Budapest; 1980/83 Meisterschüler der Akademie der Künste der DDR bei Ludwig Engelhardt; seit 1983 freischaffend in Berlin; 1985-86 Assistent bei Joachim Jastram an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee; ab 1988 Lehraufträge an verschiedenen Berliner Kunsthochschulen; 1992 Will-Lammert-Preis der Akademie der Künste, Berlin und Brandenburg.

Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen ganz Deutschlands sowie im öffentlich genutzten Raum, u.a. von Berlin, Rostock, Frankfurt (Oder), Cottbus.

Werke im öffentlichen Raum von Prenzlauer Berg: »Adam und Eva«, 1986/88, Bronze, Hof der Kulturbrauerei.

 

Karl Biedermann

1947 in Berlin geboren; ab 1963 Lehre als Stukkateur; 1968 Aufbau und Leitung der Kunstformerei an den Staatlichen Museen zu Berlin; 1970 Lehre und Arbeit als Steinbildhauer und Steinrestaurator; 1973-78 Studium der Bildhauerkunst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee bei Wilfried Fitzenreiter und Werner Stötzer; seit 1978 freiberuflich als Bildhauer in Berlin; 1999 Aufstellung »Für Dietrich Bonhoeffer«, Zweitfassung, in Wroclaw.

Gewinner von Wettbewerben für Kunst am Bau (1994 Berlin-Marzahn; 1996 »Für das Wirken der Juden in Berlin«, Berlin-Mitte; 1998 Peter-Fechter-Gedenkort, Berlin-Mitte, Einweihung 1999).

Beteiligung an Ausstellungen, u.a. in Berlin, Dresden, Rostock, Damaskus, Easton, Großbritannien (mehrere Orte), Wroclaw und Lviv.

Arbeiten befinden sich u.a. im öffentlichen Raum von Berlin, Barth, Dachau, Hildesheim, Oberhausen.

Werke im öffentlichen Raum von Prenzlauer Berg: »Widerstand«, 1984, Flachrelief/Kunststein, Garten der Gethsemanekirche.

 

Marguerite Blume-Cárdenas

1942 in Elne (Frankreich) geboren; 1960-63 Studium an der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät für Bildende Kunst Dresden; 1963-64 Lehre als Steinmetz in Berlin; 1964-69 Studium der Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Hans Steger, Gerd Jaeger, Walter Arnold, Diplom; seit 1969 freischaffend in Berlin tätig; 1970 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler der DDR, seit 1993 des Berufsverbandes Bildender Künstler, Berlin; 1974-98 regelmäßige Teilnahme am Symposium Berliner Bildhauer in Reinhardtsdorf/Sächsische Schweiz, Teilnahme an weiteren Symposien in Lindabrunn (1989) und Leonfelde (1990), beide Österreich, und Saalfeld/Remschütz (1994) sowie des Neuen Sächsischen Kunstvereins (1996).

Einzelausstellungen in Berlin (u.a. Galerie »M« 1986 und 1999; Galerie im Turm 1987; Club Spittelkolonnaden 1992 und 1996/97; Galerie Buschgraben 1994; Inselgalerie 1995) und Bernau. Ausstellungsbeteiligung u.a. in Dresden, Berlin, Rostock, Warschau, Prag, Rumänien, Felbach, Magdeburg, Pirna.

Arbeiten in privaten Sammlungen und im öffentlichen Raum u.a. von Berlin, Frankfurt (Oder), Rostock, Schwerin, Saalfeld, Hennigsdorf, Lindabrunn/Österreich.Werke im öffentlichen Raum von Prenzlauer Berg: »Träumende«, 1977, Sandstein, Garten des NGA, Kniprodestraße 62; »Olga Benario-Prestes«, 1979/80, Porträtkopf, Bronze, 1. Gymnasium, Rudi-Arndt-Str. 18.

 

Wieland Förster - Professor

1930, am 12.2. in Dresden geboren; 1935 Tod des Vaters; 1936-44 Volksschule; 1944-46 Lehre als Technischer Zeichner und Rohrleger; 1946 Verhaftung und Verurteilung durch den sowjetischen NKWD, bis 1950 im Sonderlager Bautzen; 1950-53 Prüfung und Arbeit als Technischer Zeichner; 1953-58 Studium der Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden; 1959-61 Meisterschüler an der Deutschen Akademie der Künste, Berlin; Übersiedelung nach Berlin; 1966 Will-Lammert-Preis der Deutschen Akademie der Künste; 1967 Reise nach Tunesien; 1968-73 Ausstellungs- und Arbeitsbehinderungen; 1969-71 Rügenaufenthalte; 1972 Aufenthalt in Kuks (CSSR), Studium der Skulpturen von Matthias Braun; 1974 Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste der DDR, Ordentliches Mitglied der Akademie der Künste der DDR, erste Buchveröffentlichungen, Beginn häufiger Aufenthalte in der Sächsischen Schweiz; 1976 und 1983 Nationalpreis für Kunst und Literatur; 1977 Heinrich-von-Kleist-Kunstpreis der Stadt Frankfurt (Oder); 1978 Wahl zu einem der fünf Vizepräsidenten der Akademie der Künste der DDR, Betreuung der Meisterschüler; 1983 Tod der Mutter; 1985 Ernennung zum Ordentlichen Professor; 1987 Bühnenbild und Kostüme zu Bertolt Brechts »Der Untergang des Egoisten Fatzer« am »Berliner Ensemble«; 1990 Theaterstück »Die Ungleichen«; 1991 Mitglied des P.E.N.-Zentrums Deutschland, Austritt aus der Akademie der Künste Berlin und Brandenburg; 1996 Gründungsmitglied der Sächsischen Akademie der Künste in Dresden, Kunstpreis der Stadt Dresden.

Zahlreiche Einzelausstellungen und Beteiligungen an Ausstellungen im In- und Ausland.

Werke befinden sich in Museen, öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland. Seit 1974 erschienen Reisetagebücher, Prosa, Essayistik und Theaterstücke.

Werke im öffentlichen Raum von Prenzlauer Berg: »Heinrich Böll«, Porträt-Stele, 1988, Bronze, Greifswalder Straße vor »Heinrich-Böll«-Bibliothek; »Große Badende«, 1971, Bronze, Gelände des BA Prenzlauer Berg, vor Haus 2.

 

Sabina Grzimek

1942 in Rom geboren; 1961-62 Praktikum an der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meißen; 1962-67 Studium der Bildhauerei an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee; 1967-69 freischaffend in Berlin Prenzlauer Berg; 1969-72 Meisterschülerin an der Akademie der Künste zu Berlin; seit 1972 freischaffend als Bildhauerin, Malerin und Grafikerin in Berlin und Erkner; 1979 Gustav-Weidanz-Preis der Hochschule Burg Giebichenstein, Halle; 1983 Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste; 1994 Preis des Kunstvereins der Stadt Weinheim; 1996 Ernst-Rietschel-Kunstpreis der Stadt Pulsnitz; seit 1997 Privatdozentin in Anklam.

Arbeiten befinden sich in zahlreichen Museen (Berlin, Nationalgalerie, Kupferstichkabinett, Stadtmuseum; Magdeburg, Kloster Unser Lieben Frauen; Basel, Kupferstichkabinett; Mannheim, Kunsthalle; Halle, Moritzburg; Heilbronn; Frankfurt [Oder]; Köln, Museum Ludwig) und privaten Sammlungen.

Zahlreiche Einzelausstellungen: u.a. Berlin, Halle, Stendal, Magdeburg, Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), Leipzig, Dresden, Heringsdorf, Ahrenshoop, Graz, Kühlungsborn, Venedig, Ravensburg, Beeskow, Görlitz, Köln, Bremen, Mannheim, Schleswig, Toulouse.

Beteiligung an Ausstellungen im In- und Ausland: u.a. Berlin, Mexico City, Dresden, Budapest, Magdeburg, Darmstadt, Basel.

Werke im öffentlichen Raum von Prenzlauer Berg: »Liegendes Paar«, Brunnenfiguren, 1976/81, Bronze, Prater-Garten, Kastanienallee 7-9; »Stehendes Paar«, 1967, Bronze, Gubitz-, Ecke Ostseestraße; »Stehender Knabe«, 1968/69, Bronze, Danziger Str. 101, vor WABE.

 

Stefan Horota

1932 in Futog, Kreis Novi Sad (Jugoslawien) geboren; 1938-44 Volksschule in Ujvidék (Neusatz); 1944 Evakuierung; 1945-47 Internierung in Kladno (bei Prag); 1947 Zwangsumsiedlung nach Deutschland; 1947-51 Tischlerlehre und Gesellenzeit in Wismar (Mecklenburg); 1951-54 Bildhauerstudium an der Fachschule für angewandte Kunst Wismar, später Heiligendamm und 1954-56 an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee; 1957 Arbeit in einer Holzbildhauerwerkstatt in Berlin; 1963 Aufnahme in den Verband Bildender Künstler der DDR, seitdem freischaffend als Bildhauer in Berlin; seit 1991 Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler.

Zahlreiche architekturbezogene bildhauerische Arbeiten befinden sich im öffentlichen Raum, u.a. in Berlin, Schwerin und Rostock.

Im öffentlichen Raum von Prenzlauer Berg: u.a. die Brunnen »Kinder unterm Regenschirm«, 1967/68, Bronze, Prenzlauer Allee, Ecke Danziger Straße; »Paar in der Badewanne«, 1982, Bronze, Mittelpromenade Metzer Straße; »Walrosse«, 1989/90, Bronze, Falkplatz, und die Tierskulpturen »Junger Fuchs«, 1965, Bronze, Maiglöckchenstraße; »Bär«, 1965, Bronze, Humannplatz; »Zwei Ziegen auf der Brücke«, 1974, Bronze, Hanns-Eisler-Straße 52/54 (Hof); »Schimpansenkinder«, 1966/67, Bronze, Falkplatz; mehrere Schimpansen und Orang-Utans, 1992, Holz, Spielplatz Falkplatz; »Eisbär«, 1996/97, Marmor, Falkplatz.

 

Michael Klein

1943 in Berlin-Charlottenburg geboren; 1959-62 Lehre als Holzbildhauer; 1962-65 und 1968-70 Studium der Bildhauerei an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee, ab 1976 dort Assistent; seit 1982 freischaffend in Berlin.

Beteiligung an Ausstellungen im In- und Ausland. Arbeiten befinden sich u.a. in Berlin (Hilton-Hotel am Gendarmenmarkt; Pankow) und Wiepersdorf (Arnim-Schloß). Werke im öffentlichen Raum von Prenzlauer Berg: »Debütantin - für Friedrich Wilhelm August Fröbel«, 1982, Bronze, Fröbelplatz; Denkmal »Für Bettina und Achim von Arnim«, 1997, Bronze, und »Bettinas Bank«, 1998, Bronze, beide Arnimplatz.

 

Carin Kreuzberg

1935 in Berlin geboren; 1953 Abitur in Rostock; 1953-55 Studium der Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Walter Arnold und Hans Steger, 1955-56 an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee bei Heinrich Drake; 1956 einjährige Studienunterbrechung; 1958 Exmatrikulation aus politischen Gründen; 1964-66 Beendigung des Studiums in Berlin-Weißensee, Diplom bei Heinrich Drake; seit 1966 freischaffend in Berlin.

Einzelausstellungen: u.a. 1980 Galerie im Turm, Berlin; 1996 Galerie am Neuen Palais, Potsdam; 1998 Galerie Joachim Pohl, Berlin (mit Horst Hussel).

Zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland, u.a. in Berlin (»Dialog I und II« [1990]; »Kontrapunkte I« [1991]; Fernsehturm [1992]; Kunstverein, Berlin-Pankow [1994]; Franz-Volhard-Klinik, Berlin-Buch [1998, 1999]), Warschau, Prag, Bagdad, Mexico City, Bremen, Worpswede, Damaskus.

Werke im öffentlichen Raum von Prenzlauer Berg: »Knabe«, 1984/85, Bronze, BA Prenzlauer Berg, vor Haus 2.

 

Astrid Mosch

1959 in Eberswalde geboren; 1977 Abitur in Potsdam; 1978-84 Studium der Bildhauerei an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee; 1984 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler der DDR, seitdem freiberufliche Bildhauerin in Berlin; Mai 1989 Übersiedlung nach Berlin/West; 1989-92 Leitung der Keramikwerkstatt eines Jugendfreizeitheimes; 1992 Rückkehr in den Bezirk Prenzlauer Berg, Mitglied der KünstlerAtelierGemeinschaft Oderberger Straße e.V.; 1997 1. Preis des Kunstwettbewerbs FORUM Landsberger Allee.

Teilnahme an Symposien im In- und Ausland (1987 Troisdorf, 1993 Berlin, 1994 Dakar/Senegal).

Einzelausstellungen, u.a. in Berlin (Galerie am Prater, Volksbühne, Pankow, Galerie »M«, Galerie Pohl). Ausstellungsbeteiligungen, u.a. in Berlin, Ahrenshoop, Münster, Frankfurt (Oder), Dakar, Schwerin, Eberswalde, Potsdam.

Werke im öffentlichen Raum von Prenzlauer Berg: »Geiger«, 1993, Holz (bemalt), Prater-Garten; »Paar«, 1997/98, Granit, FORUM Landsberger Allee.

 

Emerita Pansowová

1946 in Vrakun (Slowakei) geboren; 1962-66 Studium der Holzbildhauerei an der Fachschule für angewandte Kunst in Bratislava; 1966 Übersiedelung nach Berlin/DDR; 1967-72 Studium der Bildhauerei an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee, 1974-77 Meisterschülerin an der Akademie der Künste der DDR; 1975 Gustav-Weidanz-Preis; seit 1977 freischaffend in Berlin und Prenden; 1985 Will-Lammert-Preis der Akademie der Künste; 1991 Arbeitsstipendium des Senats von Berlin; 1992 Stipendium der Stiftung KulturFonds.

Einzelausstellungen u.a. in Halle (1975 mit B. Göbel, 1988 mit N. Quevedo); Berlin (1985 Galerie Poll [mit N. Quevedo], 1987 Galerie am Prater, 1991 Galerie Dr. Ch. Müller, 1993 Berlin Podium Lichtenberg, 1996 Insel-Galerie [mit A. Fretwurst-Colberg], 1998 Galerie Mitte [mit T. Pansow]); 1992 Städtische Galerie Kloster Kamp Lintfort; 1995 Galerie Bernau; 1996 Kloster Thalbürgel; 1997 Galerie Ribnitz-Damgarten (mit A. Fretwurst-Colberg).

Zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland. Werke im öffentlichen Raum von Prenzlauer Berg: »Hockende«, 1978, Sandstein, Humannplatz, Ecke Wichert- und Gudvangerstraße.

 

Christa Sammler

1932, am 23.12. in Breslau geboren; 1948-51 erster Zeichenunterricht bei Alfred Herzog in Bautzen; 1951 Abitur; 1951-56 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Walter Arnold; 1956-58 Meisterschülerin an der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin bei Gustav Seitz; 1958 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler der DDR; seit 1958 freischaffend in Berlin; 1976 Will-Lammert-Preis der Akademie der Künste; 1985 Kunstpreis der DDR; zahlreiche Reisen in die Sowjetunion, Tschechoslowakei, nach Jugoslawien, Ungarn, Polen, Rumänien, Bulgarien, Griechenland (1980 und 1983) und Italien (1988 und 1991); 1988 Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste der DDR; 1990 Mitglied des Künstlersonderbundes in Deutschland.

Zahlreiche Einzelausstellungen: u.a. 1967 Stadtmuseum, Bautzen; 1974 Winckelmann-Museum, Stendal; 1982 Galerie im Turm, Berlin; 1984 Galerie Comenius, Dresden; 1987 Galerie am Schönhof, Görlitz; 1988 Akademie der Künste der DDR, Berlin.

Beteiligung an Ausstellungen im In- und Ausland, u.a. in Dresden, Antwerpen, Budapest, Berlin, Halle, Worpswede, Bremen, Warschau, Padua, Bonn, München, Mannheim, Fellbach, Tonder, Schloß Altshausen.

Werke im öffentlichen Raum von Prenzlauer Berg: »Für Heinrich Schliemann«, 1978/82, Stele mit acht Relieftafeln - Bronze, 4. Gymnasium »Heinrich Schliemann«, Dunckerstraße 64.

 

Hans Schlegel

1956 in Berlin geboren; 1975 Abitur und Facharbeiterbrief als Steinmetz und Restaurator; 1977-83 Studium an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee bei Joachim Jastram; 1983 freischaffend in Berlin und Hohenholz/Pommern (seit 1984); 1989-91 Meisterschüler an der Akademie der Künste Berlin bei Werner Stötzer; ab 1991 freischaffend als Bildhauer und Restaurator tätig; 1992-93 wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem denkmalpflegerischen Projekt; seit 1994 wieder freischaffend in Berlin und Hohenholz.

Einzelausstellungen, u.a. in Berlin (Galerie am Pariser Platz, 1991; Galerie Mitte, 1997 mit Gerti Schlegel), Falkensee (Heimatmuseum, 1993/94) und Hannover (Niedersächsische Landesbibliothek, 1998 mit Gerti Schlegel).

Ausstellungsbeteiligungen u.a. in Dresden, Rostock, Berlin (1988 Ephraimpalais), Demmin, Berlin (1993 »15 Meisterschüler«, Akademie der Künste, Marstall; 1998/99 Altes Rektorenhaus).

Werke im öffentlichen Raum von Prenzlauer Berg: »Mann und Kind«, 1988/89, Sandstein, Syringenweg.

 

Anna Franziska Schwarzbach

(bis Dezember 1990 Franziska Lobeck) 1949 in Rittersgrün (Erzgebirge) geboren; 1968-73 Studium der Architektur an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee; 1973 Architekturdiplom, Reise durch die UdSSR; 1973-75 Architektin am »Palast der Republik« (Theatersaal); 1975-79 Abendstudium der Bildhauerei an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee, erste abstrakte Holzplastiken; seit 1977 freischaffend in Berlin; 1989-91 Aktion »MAUER-PARK-BERLIN« (mit M. Butzmann und P. Schwarzbach); 1990 Arbeit am Mahnmal »In Ehrfurcht vor dem Schwächeren« für die Opfer der Hirnforschung 1939-45 in Berlin-Buch; 1991-92 Aufenthalt in Simbabwe; 1990-93 Gründung und Durchführung des »Berliner Eisengußsymposiums«; 1992 1. Süddeutscher Medaillenpreis, Schweinfurt; 1994 Kunstpreis der ARAG/Düsseldorf und Kunstpreis des VBK; 1998 Projekt »Holder Mammon oder die schöne Kunst anständiges Geld zu machen« (Wanderausstellung, 15 Künstler), Ernst-Rietschel-Kunstpreis der Stadt Pulsnitz; 1999 Arbeit an der Gestaltung der evangelischen Kirche Wartenberg/ Hohenschönhausen. Zahlreiche Einzelausstellungen, u.a. in Berlin (1983 Galerie »Sophienstraße 8«, Ahrenshoop, Schloß Oppurg/Thüringen, Karl-Marx-Stadt, Schloß Rheinsberg, Darmstadt, 1995 »21 EISENGÜSSE«, Kunstgußmuseum Lauchhammer, Havelberg, Halberstadt, Völkling/Saarland. Beteiligungen an Ausstellungen im In- und Ausland: u.a. Berlin, Mexico City, Magdeburg, Paris, Bonn, München, Mannheim, Bagdad, Poznan, Fellbach, Helsinki, Lauchhammer, Neuchâtel, Den Haag.

Werke befinden sich in Museen (u.a. Magdeburg; Berlin, Nationalgalerie, Kupferstichkabinett; Halle, Moritzburg; Altenburg; Frankfurt [Oder]; Lauchhammer; Mannheim; Nürnberg), privaten Sammlungen und im öffentlichen Raum.

Werke im öffentlichen Raum von Prenzlauer Berg: »Nackte vom Ostseeplatz«, 1987/90, Bronze, Ostseeplatz; »Erich Weinert«, 1980/84/95, Porträt-Büste mit zwei Sockelreliefs, Bronze, Freifläche Ostseestraße, Ecke Prenzlauer Allee; »Albert & Einstein« - Einstein-Denkmal, 1997/98, Bronze, Einsteinpark.

 

Werner Stötzer - Professor

1931, am 2. April in Sonneberg (Thüringen) geboren; 1949-51 Studium der Bildhauerei an der Hochschule für Baukunst und Bildende Künste Weimar, 1951-53 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, 1953-54 dort Aspirant; 1954-58 Meisterschüler an der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin bei Gustav Seitz; ab 1958 freischaffend in Berlin; 1962 Will-Lammert-Preis der Akademie der Künste; 1975 Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste; 1975-78 Gastdozent an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee; 1977 Nationalpreis der DDR; seit 1978 Ordentliches Mitglied der Akademie der Künste der DDR / seit 1990 Akademie der Künste Berlin-Brandenburg; 1987 Professur mit künstlerischer Lehrtätigkeit an der Akademie der Künste der DDR; 1990-92 Vizepräsident der Akademie der Künste; 1994 Ernst-Rietschel-Kunstpreis; lebt und arbeitet in Alt-Langsow/ Oderbruch.

Zahlreiche Einzelausstellungen, u.a. in Berlin, Altenburg, Wien, Halle, Ravensburg, Bremen, Ahrenshoop, Stade, Schwerin, Frankfurt am Main und Zürich.

Beteiligung an Ausstellungen im In- und Ausland. Werke befinden sich in Museen, öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland.

Werke im öffentlichen Raum von Prenzlauer Berg: »Sitzender Junge«, 1956, Bronze, Erich-Weinert-, Ecke Hosemannstraße.

 

Karola Teuber

1955 in Altdöbern geboren; 1973 Abitur; 1974-77 Studium der Theatermalerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden; 1977-85 als Theatermalerin am Berliner Ensemble, am Deutschen Theater und den Kammerspielen tätig; 1987-92 Studium der Bildhauerei an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee, 1992 dort Diplom bei Baldur Schönfelder, 1993 Meisterschülerin bei B. Schönfelder; 1993-94 bildhauerische Arbeit mit geistig Behinderten; 1994 Lehrauftrag für bildhauerische Grundlagen an der Hochschule der Künste Berlin; 1994/95 Werkvertrag der Künstlerförderung, Berlin; seit 1993 Leitung einer Gruppe bildhauerisch arbeitender geistig Behinderter, Kuratorin von Ausstellungen ihrer Arbeiten; Koordinierung der Projekte »Übergänge« (7 ehemalige Grenzübergänge, 1996) und »Helle Mitte« (Skulpturengruppe Berlin-Hellersdorf, 1998); seit 1998 Lehraufträge an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.

Einzelausstellungen, u.a. in Berlin (1992 und 1995), Rotterdam (1993), Fürstenwalde (1998). Ausstellungsbeteiligungen u.a. in verschiedenen Bezirken Berlins, Sydney/Australien.

Werke im öffentlichen Raum von Prenzlauer Berg: »Atem«, 1998/99, Bronze, Schönhauser-Allee-Arkaden.

 

Martin Wilke

1956 geboren; Abitur, Wehrdienst; 1978-84 Studium an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee; seit 1984 freischaffend.

Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland.

Werke im öffentlichen Raum von Prenzlauer Berg: »Das Schiff zur Rettung der Unschuld der Kunst« (mit Th. J. Richter), 1988/89, verschiedene Materialien, BA Prenzlauer Berg, vor Haus 6.