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Einsteinpark

Habt Ihr schon mal von Albert Einstein gehört? Er wird als einer der größten Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Gelebt hat er von 1879 bis 1955, und berühmt ist er geworden, weil er so ziemlich alle Theorien, die sich mit »Raum« und »Zeit« beschäftigen, über den Haufen geworfen hat. Solche Theorien sind für viele Wissenschaftler wichtig, nicht nur für Raumfahrtexperten. Was Einstein herausfand, schrieb er in der sogenannten »Relativitätstheorie« auf. Erklären können wir die hier nicht, denn es handelt sich um mehrere Bücher mit seeeeehr komplizierten Darstellungen. Umso erstaunlicher ist, daß Einstein für das Ganze nur sehr wenige Experimente benötigte. Und Computer, die mal eben was messen oder ausrechnen können, gab es damals auch noch nicht. Er hat also hauptsächlich lange und sehr intensiv nachgedacht – und mit seinen Gedanken die Welt verändert. Dafür bekam er den Nobelpreis, was so ungefähr die höchste Auszeichnung für Wissenschaftler auf der ganzen Welt ist.

Einstein soll ein sehr lustiger Mensch gewesen sein. Er hat zum Beispiel nie Socken getragen und lief mit ziemlich langen, wehenden Haaren durch die Welt. 1914 kam er für einige Jahre nach Berlin, an die Berliner Universität, die damals Preußische Akademie der Wissenschaften hieß. In Prenzlauer Berg hat er zwar nicht gewohnt, aber es gibt hier einen Einsteinpark. Der ist ihm gewidmet und soll mit richtig tollen Attraktionen an all seine Erkenntnisse erinnern. Dazu gehört der Einstein-Pavillon mit den Einsteinschen Formeln. Und es gibt mitten auf der Wiese ein Kunstwerk, das Einstein darstellt. Eigentlich sind es zwei Kunstwerke, denn man sieht zwei Figuren: Die eine sieht aus wie der alte Albert Einstein mit seinen klugen Augen und wehenden Locken. Die andere ist ein kleiner Junge in dicken, klobigen Schuhen, der den alten Mann anschaut. Auch der ist Einstein. Als Junge nämlich, als er noch gar nichts von der Welt wußte, aber schon neugierig über die vielen unerklärlichen Dinge des Lebens nachdachte.
Spielen kann man im Einsteinpark auf einem Spielplatz mit einer Kletterburg, Schaukeln und Holzkletterwänden. Ganz oben auf den Türmen sieht man zwei silberne Segel in der Sonne blitzen. Ein bißchen erinnern sie an Einstein, der ja schließlich auch über das Licht und die Lichtgeschwindigkeit nachgedacht hat. Zwischen Spielplatz und Pavillon gibt es außerdem einen Brunnen mit drei silbernen Türmchen, aus denen das Wasser spritzt.

Die Rätselfrage

Im Granitpavillon findet Ihr viele Formeln aus Einsteins Theorien. Nur eine davon befindet sich in der Mitte auf einem Pflasterbild. Sie gehört zur berühmten »Relativitätstheorie«. Wie lautet sie?

Die Formel heißt: _ _ _ _ _ _ (Jedes Element der Formel in ein Feld eintragen)

Der zweite Buchstabe, der in der Formel vorkommt, ist der neunte des Lösungswortes.